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Eine verschwommene Person schiebt einen Wagen zwischen Regalen voller senkrecht gelagerter Laptops.
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Flottenmanagement

Eine grosse Mac-Flotte betreiben

22. Jan. 20264 Min. LesezeitAktualisiert: 1. Okt. 2026

Eine grosse Mac-Flotte braucht Arbeitsschritte, die jedes Mal gleich laufen, und Fehler, die dort sichtbar werden, wo jemand hinschaut. Gehen Sie von Ihrer heutigen Konfiguration aus. Testen Sie dann, ob Registrierung, Updates und Support auch mit viel mehr Geräten noch funktionieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vergleichen Sie Ihr Inventar mit den Rechnungen und den Daten im MDM, bevor Sie Entscheide darauf stützen.
  • Prüfen Sie, wo sich die Richtlinien verschiedener Gruppen überschneiden. Lassen Sie jedes Skript ein zweites Mal auf einem Mac laufen, der schon eingerichtet ist.
  • Planen Sie den Personalbedarf im Support anhand der Arbeit, die Sie messen.

Mit einem Inventar beginnen, dem Sie trauen können

Ihr MDM, Ihre Rechnungen und Ihre Liste darüber, wer welchen Mac hat, stimmen oft nicht überein. Gleichen Sie die drei ab und suchen Sie nach Macs, die gekauft, aber nie registriert wurden, nach Einträgen für Geräte, die längst weg sind, und nach Macs, die doppelt erfasst sind. Bereinigen Sie diese Einträge, bevor Sie anhand eines Berichts über die Flotte etwas entscheiden, etwa welche Macs Sie ersetzen.

Erfassen Sie für jeden Mac die macOS-Version, die wichtigsten Apps und wem er gehört. Halten Sie auch den Standort fest, wenn Sie ihn für Ihre Arbeit brauchen. Schreiben Sie danach auf, welche Profile, Skripte und Regeln heute im Einsatz sind. Wechseln Sie später zu einem anderen MDM, zeigt Ihnen diese Liste, was schon funktioniert und nach dem Wechsel weiter funktionieren muss.

Gruppen danach bilden, was die Geräte brauchen

Jede Gruppe in Ihrem MDM sollte einen Grund haben, den Sie benennen können. Das kann ein Hardwaremodell sein, eine macOS-Version, die Sie noch unterstützen, eine App, die ein Team braucht, oder eine Etappe der Verteilung. Schreiben Sie die Kriterien auf, nach denen ein Mac in eine Gruppe kommt oder draussen bleibt. Testen Sie beides an einigen Geräten, die typisch für Ihre Flotte sind. Achten Sie auf Gruppen, die sich überschneiden. Setzen zwei Richtlinien dieselbe Einstellung unterschiedlich, bekommt der Mac widersprüchliche Vorgaben, und das Ergebnis ist schwer vorherzusagen.

Bevor eine Änderung an alle geht, verteilen Sie sie an eine kleine Testgruppe. Wählen Sie Personen, die unterschiedliche Apps und unterschiedliches Zubehör nutzen, zum Beispiel Docks und Drucker. So deckt der Test ab, was im Alltag wirklich verwendet wird. Legen Sie vor dem Start fest, welches Ergebnis den Schritt zur nächsten Gruppe freigibt.

Steuern, wie Apps und Skripte auf Ihre Macs kommen

Halten Sie für jede App fest, wer dafür verantwortlich ist, woher die Lizenz kommt, wie sie aktualisiert wird und welche Konfiguration sie braucht. Verteilen Sie sie auf einem Weg, den der Hersteller der App und Ihr MDM unterstützen. Wenn eine Installation fehlschlägt, können Sie sich dann an beide wenden.

Bei Skripten braucht es mehr Sorgfalt. Bevor ein Skript verteilt wird, prüfen Sie, mit welchen Rechten es läuft, auf welche Eingaben es angewiesen ist und was es tut, wenn ein Schritt fehlschlägt. Lassen Sie es danach zweimal auf einem Mac laufen, der schon eingerichtet ist. Skripte laufen in der Praxis mehr als einmal, zum Beispiel wenn das MDM nach einem Fehler einen neuen Versuch startet. Der zweite Durchlauf darf nichts kaputt machen.

Meldet das MDM einen Befehl als erfolgreich, prüfen Sie am Mac selbst, ob die App installiert ist, die Einstellung greift oder der Dienst läuft.

Updates und Ausnahmen verwalten

Legen Sie fest, welche macOS-Versionen Sie unterstützen, wann Updates verteilt werden und bis wann jeder Mac sie installiert haben muss. Testen Sie die Update-Funktionen, die Ihr MDM heute hat, und schauen Sie sich an, was die Person am Mac zu sehen bekommt. Sorgen Sie dann dafür, dass Ihr Support jedes fehlgeschlagene Update und jeden Mac sieht, der nicht erreichbar ist.

Manche Macs können nicht rechtzeitig aktualisiert werden, zum Beispiel weil eine App, die jemand braucht, die neue macOS-Version noch nicht unterstützt. Geben Sie jeder dieser Ausnahmen eine verantwortliche Person und ein Datum für die nächste Prüfung. Der Update-Leitfaden beschreibt, was vor einem Update bereit sein muss und wie Sie Neustarts planen.

Kapazität nach dem Aufwand planen, den Sie messen

Messen Sie, wie oft Einrichtungen fehlschlagen, wie viele Supportanfragen eingehen, wie viele Update-Ausnahmen offen sind und wie lange es dauert, bis jemand nach einem Mac-Ausfall wieder arbeiten kann. Planen Sie Ihr eigenes Personal und allfällige Hilfe von aussen anhand dieser Zahlen. Eine feste Zahl von Geräten pro Administrator berücksichtigt weder, wie komplex Ihre Apps sind, noch welchen Support Sie im Unternehmen zugesagt haben.

Behalten Sie Erneuerungen im Blick, etwa von Zertifikaten und Tokens, und halten Sie fest, wer Zugriff für die Wiederherstellung hat. Schreiben Sie eine Übergabedokumentation und testen Sie sie. Bitten Sie jemand anderen mit den nötigen Admin-Rechten, den Betrieb einmal ohne die zuständige Person zu führen. Kommt die Vertretung nicht weiter, ergänzen Sie die Übergabe, solange die zuständige Person noch da ist und Fragen beantworten kann.

Abläufe, die schon funktionieren, behalten wir bei. Wir können prüfen, wie Ihre Macs heute verwaltet werden, und Sie beim Betrieb der Flotte unterstützen. Für den Einstieg reichen uns die ungefähre Zahl Ihrer Macs und der Name Ihres MDM.

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