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Eine verschwommene Hand bewegt ein schwarzes Telefon neben einer gemusterten Telefonhülle und einer Kaffeetasse.
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Flottenmanagement

Private oder firmeneigene Apple-Geräte

10. Feb. 20263 Min. LesezeitAktualisiert: 1. Okt. 2026

Wem das Gerät gehört, bestimmt, wie viel die IT darauf steuern kann und was Ihre Mitarbeitenden von Ihnen erwarten dürfen. Wählen Sie das Modell danach, was jede Rolle auf dem Gerät tut und welche Daten dort landen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Legen Sie Eigentum und Registrierungsart gemeinsam fest. Wem das Gerät gehört, beeinflusst, wie es sich registrieren lässt.
  • Sagen Sie Ihren Mitarbeitenden, welche Vorgaben der IT auf ihrem Gerät gelten und was die IT dort sehen kann.
  • Testen Sie, ob die Firmendaten wirklich vom Gerät verschwinden, bevor Sie die Richtlinie einführen.

Zuerst klären, was jede Rolle braucht

Schreiben Sie auf, welche Apps und Daten jede Rolle nutzt. Prüfen Sie für jede App, ob sie mit verwalteten Konten funktioniert und ob die IT die Firmendaten dieser App entfernen kann, ohne den Rest des Geräts anzutasten. Prüfen Sie auch, ob die App die geplante Registrierungsart unterstützt. Ein privates Handy, auf dem jemand die geschäftlichen E-Mails liest, stellt andere Anforderungen als ein Gerät, das sich mehrere Personen in einer Klinik teilen. Auf dem ersten liegt das Postfach einer einzigen Person. Das zweite geht von Hand zu Hand.

Legen Sie die Richtlinie deshalb pro Rolle fest. Ein Unternehmen kann private und firmeneigene Geräte nebeneinander einsetzen, solange alle wissen, welche Zugriffsregeln für sie gelten und wer ihnen bei Problemen mit dem Gerät hilft.

Private Geräte

Für Geräte, die Ihren Mitarbeitenden gehören, gibt es bei Apple die accountbasierte Benutzerregistrierung (Account-driven User Enrollment). Die IT verwaltet damit nur die Konten, Einstellungen und Daten der Organisation auf dem Gerät. Das private Konto der Person kann die IT so nicht verwalten. Sie unterstützt BYOD, und die IT hat damit weniger Möglichkeiten als auf einem Firmengerät.

Erklären Sie genau, welche Daten und Einstellungen die Organisation sehen kann. Ihre Mitarbeitenden wollen das wissen, bevor sie Apps für die Arbeit auf ihr eigenes iPhone oder ihren eigenen Mac laden. Die Richtlinie sollte ausserdem festhalten, welche Modelle Sie unterstützen, welche Softwareversion mindestens installiert sein muss, ob sich die Firma an den Kosten des Geräts beteiligt und welche Hilfe es gibt, wenn es kaputtgeht. Testen Sie dann, ob die Firmendaten beim Austritt wirklich vom Gerät verschwinden.

Firmeneigene Geräte

Gehört das Gerät der Firma, hat die IT mehr Möglichkeiten. Dazu gehören die automatisierte Geräteregistrierung (Automated Device Enrollment) und betreute Geräte (Supervision), sofern die Plattform das unterstützt. Die IT kann allen dieselben Apps geben, die Sicherheitseinstellungen festlegen und im Voraus bestimmen, was passiert, wenn ein Gerät wiederhergestellt oder ersetzt werden muss.

Nur weil das Gerät der Firma gehört, ist aber noch keine dieser Einstellungen aktiv. Jemand muss sie konfigurieren. Testen Sie deshalb das Registrierungsprofil und prüfen Sie auf echten Geräten, ob die Sicherheitseinstellungen greifen. Wenn Sie private Nutzung erlauben, sagen Sie Ihren Mitarbeitenden, welche Aktionen der IT auch ihre persönlichen Daten betreffen können. Dazu gehört das vollständige Löschen des Geräts. Es entfernt Fotos und Nachrichten zusammen mit den Firmendaten.

Die gesamten Kosten vergleichen

Rechnen Sie Hardware, Lizenzen, Support und Reparaturen zusammen. Zählen Sie auch die Zeit dazu, die Ihre IT aufwendet, um unterschiedliche Gerätekonfigurationen am Laufen zu halten. Bei BYOD kaufen die Mitarbeitenden das Gerät selbst. Die Firma beteiligt sich unter Umständen trotzdem an den Kosten. Und wenn die IT viele verschiedene Modelle unterstützen muss, kann das mehr Zeit kosten.

Stützen Sie den Vergleich auf Ihre eigenen Supportdaten und auf Offerten Ihrer Lieferanten. Es gibt keine verlässliche Geräteanzahl, ab der eines der beiden Modelle für jedes Unternehmen günstiger wird.

Den Austritt planen

Verlässt jemand das Unternehmen, entzieht die IT die Zugriffe auf Firmensysteme, entfernt die verwalteten Daten und holt die Firmengeräte zurück. Klären Sie vorher, was die Registrierungsart und jede einzelne App entfernen können. Wenn die IT die Firmendaten einer App nicht entfernen kann, müssen Sie das vor dem letzten Arbeitstag wissen. Legen Sie fest, wie Sie mit Geräten umgehen, die offline, verschwunden oder defekt sind. Ein Befehl aus der Ferne kommt dort womöglich nie an.

Prüfen Sie für Datenschutz und Compliance, welche Daten Sie in der Praxis bearbeiten und welche Vorschriften dort gelten, wo Sie tätig sind. Weder BYOD noch Firmengeräte machen Sie von sich aus rechtskonform.

Die Geräterichtlinie ergibt sich aus Ihren Rollen und den Apps, die jede Rolle nutzt. Mit dieser Liste helfen wir Ihnen, die Richtlinie zu schreiben und mit Ihren Firmen-Apps zu testen.

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